Tipps für Leserbrief-Schreiber

Schreiben Sie Leserbriefe für ein Ja zur Volksinitiative gegen Masseneinwanderung und veröffentlichen Sie diese in den Zeitungen Ihrer Region. Hier einige Tipps:

Leserbrief-Seiten gehören zu den meistgelesenen Rubriken in Zeitungen und Zeitschriften. Sie sind daher ein wirksames Instrument zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung über die Medien. Leserbriefe zeigen der Redaktion auch auf, wie ihre Leser denken, was auch Einfluss auf ihre Berichterstattung haben kann.

Hier finden Sie eine Liste der wichtigsten Deutschschweizer Zeitungsredaktionen. Zahlreiche weitere Redaktionsadressen von Schweizer Printmedien sind unter www.zeitung.ch abrufbar.

Wie schreibe ich einen Leserbrief?

  • Aktuell und wichtig

  • Knapp und Klar

  • Die Meinung zählt

  • Sachlich bleiben

  • Mit Absender

  • Redaktion kontaktieren

  • Nachfragen

Aktualität
Die beste Chance auf Abdruck hat ein Leserbrief, wenn er sich auf einen möglichst aktuellen Beitrag zum Thema Masseneinwanderung in der angeschriebenen Zeitung oder Zeitschrift bezieht. Der Bezug zum Thema ist idealerweise schon im Titel des Leserbriefs erkennbar. Der Beitrag, auf welchen sich der Leserbrief bezieht, ist mit Erscheinungsdatum angegeben.

Knapp und klar
In der Kürze liegt die Würze! Je kürzer und prägnanter ein Leserbrief, desto eher wird er publiziert und gelesen. Die ideale Länge eines Leserbriefs liegt bei maximal 1000 Zeichen inkl. Leerschläge. Manchmal werden auch etwas längere Schreiben publiziert, aber das Risiko der Kürzung oder Nicht-Publikation steigt. Die Überschrift sollte sehr kurz sein – wenige Worte oder sogar nur ein Wort.

Die Meinung zählt
Ein Leserbrief darf wie ein Kommentar verfasst sein. Stellung beziehen, Meinung darlegen. Gut gegliedert, kurz, prägnant und farbig schreiben. Man darf ruhig etwas zuspitzen! Aber trotzdem sachlich bleiben. Argumente zählen, nicht Polemik.

Sachlich bleiben
Aus dem Leben gegriffene, praktische Beispiele sind hilfreich, umständliche Zahlen und Statistiken aber nicht. Schimpfworte und schlechten Stil vermeiden, ebenso wie Unwahrheiten. Ironie ist besser als zornige Worte.

Absender drauf
Auf jeden Leserbrief gehört der korrekte Absender: Vorname, Name, Postadresse und Telefonnummer, damit die Redaktion den Absender sicherheitshalber prüfen kann. Die Redaktion publiziert normalerweise nur Vorname, Name und Wohnort des Leserbriefschreibers. Zeitschriften und Zeitungen veröffentlichen keine anonymen Schreiben.

Andere Medien
TV, Radio, Anzeiger und Internet können weitere Plattformen zur Meinungäusserung bieten. Radio- und Fernsehstationen haben eigene Webseiten. Das Internet bietet Diskussionsforen, an denen man teilnehmen oder die man selber eröffnen kann. "Social Media" wie Facebook oder Twitter eignen sich perfekt zum Verbreiten von Infos und Meinungen. Auch lokale Anzeiger können dankbare Abnehmer von Leserbriefen sein.

Redaktion kontaktieren
Leserbriefe können von Hand geschrieben oder ausgedruckt an die Postadresse der jeweiligen Medienadresse eingeschickt werden, mit dem Vermerk "Redaktion Leserbriefe". Effizienter ist das Übermitteln per E-Mail.

Nachfragen
Leserbriefe und E-Mails können auf einer Zeitungsredaktion in der Hitze des Tagesgeschehens verloren gehen. Falls ein Leserbrief nach einer Woche noch nicht veröffentlicht sein sollte, die Leserbriefredaktion anrufen. Freundlich nach den Gründen der Nichtveröffentlichung fragen. Aus den Antworten kann man für die Zukunft lernen.